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Produktionsreife-Check

Mit KI gebaut. Darf es in Betrieb?

Prüfung zum Festpreis. Ergebnis ist ein Urteil, kein Angebot.

Strichzeichnung im Rechenzentrum: Der Igel hebt eine Bodenplatte an und leuchtet in den Kabelsalat darunter, der Roboter hält ratlos ein loses Kabel

Prüfbereiche

Wo KI-Prototypen typisch hängen.

  • 01

    Sicherheit

    • Secrets und API-Keys, die im Client-Bundle mit ausgeliefert werden
    • Fehlende oder umgehbare Autorisierung — etwa abgeschaltetes Row Level Security
    • Validierung, die nur im Frontend stattfindet
    • Endpunkte, die ohne Anmeldung erreichbar sind
  • 02

    Datenschutz

    • Wohin die Daten tatsächlich fließen — nicht, wohin sie fließen sollen
    • Fehlende Auftragsverarbeitungsverträge für eingebundene Dienste
    • Kein Lösch- und kein Auskunftskonzept
    • US-Dienste ohne belastbare Rechtsgrundlage
  • 03

    Skalierung & Betrieb

    • Was bei zehnfacher Nutzung passiert — und was es dann kostet
    • Backup und Rollback: ob es sie gibt und ob sie je erprobt wurden
    • Logging und Monitoring, damit ein Ausfall auffällt, bevor der Kunde anruft
    • Wer im Fehlerfall zuständig ist und woran er es merkt
  • 04

    Tragfähigkeit

    • Testabdeckung — meist keine, was jede Änderung zum Risiko macht
    • Abhängigkeit vom Baukasten: kommt der Code überhaupt heraus?
    • Ob eine zweite Person die Anwendung in drei Jahren noch versteht
    • Dokumentation des Fachprozesses, der im Prototyp steckt

Ablauf

In drei bis fünf Werktagen.

  1. Zugang und Eingrenzung

    Wir sehen uns an, was ihr gebaut habt und wofür es benutzt wird. Wozu die Anwendung dienen soll, entscheidet mit, welche Befunde überhaupt zählen.

  2. Vollständiger Lesedurchlauf

    Die gesamte Codebasis wird gelesen — dazu Konfiguration, Abhängigkeiten und die Dienste, an denen die Anwendung hängt.

  3. Nachstellen statt behaupten

    Wo sich ein Befund reproduzieren lässt, stellen wir ihn nach, bevor er in den Bericht kommt. Was sich im Zeitrahmen nicht nachstellen ließ, steht mit genau diesem Vermerk drin — als Verdacht, nicht als gesicherter Fund.

  4. Priorisierung und Urteil

    Die Befunde werden nach Schweregrad sortiert, nicht nach Regelverstoß. Dazu das Urteil zur Härtbarkeit und die Aufwandsspanne für den nächsten Schritt.

  5. Ergebnisgespräch

    Wir gehen den Bericht mit euch durch und beantworten, was offen geblieben ist.

Was wir von euch brauchen

  • Zugriff auf das Repository oder einen Export aus dem Baukasten
  • Zugang zu einer laufenden Instanz — eine Kopie genügt
  • Eine Ansprechperson für Rückfragen zum Fachprozess

Festpreis

Zwei Größen.

  • 3 Werktage

    Produktionsreife-Check

    3.000 €netto zzgl. USt.

    Ein Prototyp mit überschaubarem Umfang — das typische Projekt aus Lovable, v0 oder Bolt.

    Enthalten:

    • Befundliste, sortiert nach Schweregrad — nicht nach Regelverstoß
    • Ein klares Urteil zur Härtbarkeit, mit Begründung
    • Aufwandsspanne für die Umsetzung
    • Ein Gespräch über das Ergebnis
  • 5 Werktage

    Produktionsreife-Audit

    5.000 €netto zzgl. USt.

    Eine größere Anwendung oder mehrere selbstgebaute Tools im Haus.

    Alles aus dem Check, dazu:

    • DSGVO-Betrachtung mit Zuarbeit für euer Verarbeitungsverzeichnis
    • Last- und Kostenverhalten unter realistischer Nutzung
    • Maßnahmenplan mit Aufwand je Position
    • Betriebs- und Deployment-Skizze

Nach dem Urteil

Drei Wege. Einer führt an uns vorbei.

  • Härten

    Der Code bleibt und wird produktionsreif gemacht: Zugriffsrechte, Validierung, Tests, Betrieb. Der günstigste Weg — wenn das Fundament ihn trägt.

  • Neubau

    Der Prototyp gilt als lauffähiges Pflichtenheft. Das Verhalten bleibt, das Fundament wird neu gebaut. Teurer im Moment, billiger über die Laufzeit.

  • Nicht bauen

    Es gibt Standard-Software, die das kann. Diese Empfehlung geben wir, wenn sie stimmt — sonst wäre das Urteil aus Stufe 1 nichts wert.

Was der Check nicht ist

Keine Rechtsberatung, kein Penetrationstest, keine Zertifizierung. Wir prüfen technisch und benennen, wo ihr juristischen Rat braucht — die Bewertung selbst ist nicht unsere.

Wo eure Daten verarbeitet werden

Standardmäßig arbeiten wir mit Claude Code. Auf Wunsch läuft die Prüfung über eine Plattform mit EU-Hosting oder vollständig auf lokalen Modellen — dann verlassen euer Code und eure Daten eure Umgebung nicht. Die drei Stufen im Detail

Kein Prototyp, sondern Bestand?

Für gewachsene Bestandssoftware ist die Code-Analyse & Audit die passende Leistung. Dort lautet die Frage „erweitern, ablösen oder ersetzen?“.

Bereit für den Check?

Repo-Zugang genügt. Den Rest klären wir im Gespräch.