2026 · Eigenprodukt
pad.tools — sieben Werkzeuge, die einzeln nie im Budget gewesen wären
Sieben veröffentlichte Werkzeuge in zwei Monaten, nebenher.
Stack
Astro 6 · TypeScript · Tailwind 4 · Claude Code
Was die KI beigetragen hat
Projektgerüst, Build-Setup und Deployment-Pfad entstanden einmal und wurden für jedes weitere Werkzeug wiederverwendet. Die eigentliche Fachlogik — Cron-Parser, XRechnungs-Mapping, DMARC-Aggregation — entstand KI-gestützt aus den jeweiligen Spezifikationen. Was jedes Werkzeug klein hielt, war nicht weniger Funktionalität, sondern weniger Fließbandarbeit drumherum.
Ausgangslage
Es gibt eine Klasse von Werkzeugen, die man ständig braucht und nie baut: einen JSON-Formatter, der nicht die Hälfte des Bildschirms mit Werbung füllt. Einen Cron-Ausdruck, den jemand in verständliches Deutsch übersetzt. Einen XRechnungs-Viewer, der die XML-Datei nicht erst hochlädt.
Man behilft sich mit dem, was im Netz herumliegt — und lädt dabei regelmäßig Daten auf fremde Server, die dort nichts verloren haben. Für ein eigenes Werkzeug hat sich der Aufwand nie gelohnt: ein, zwei Tage Arbeit für etwas, das man zweimal im Monat benutzt.
Genau diese Rechnung verändert sich, wenn das Drumherum nicht mehr die Hälfte der Zeit kostet.
Lösung
Sieben Werkzeuge unter *.pad.tools, jedes ein einzelner statischer One-Pager:
- JSON Formatter — formatiert, validiert, minimiert
- QR-Code-Generator — lokal gerendert, kein Aufruf einer fremden API
- Base64 Encoder & Decoder — erkennt selbst, in welche Richtung
- Zeitstempel-Konverter — Unix, ISO 8601, Zeitzonen, Kalenderwoche
- DMARC-Report-Visualizer — Tabelle, Timeline, Reverse-DNS, CSV-Export
- XRechnungs-Visualizer — CII, UBL und ZUGFeRD/Factur-X als druckbarer Beleg
- Cron-Expression-Werkzeug — Unix und Quartz, feldweise erklärt, mit Wochen-Heatmap
Alle laufen vollständig im Browser. Kein Upload, keine Anmeldung, keine Cookies. Das ist weniger eine Datenschutz-Geste als eine Architekturentscheidung: was statisch ausgeliefert wird, hat keinen Server, der etwas mitschreiben könnte.
Ergebnis
- Sieben Werkzeuge in zwei Monaten, über 58 Commits, neben dem Tagesgeschäft
- Ein geteiltes Fundament — Tokens, Layout, Deployment einmal gebaut, siebenmal genutzt
- Jedes Werkzeug bleibt einzeln wartbar, weil es nichts kennt außer sich selbst
Der eigentliche Befund ist nicht die Zahl. Es ist, dass diese Werkzeuge vorher nicht existiert hätten — nicht weil sie zu schwierig waren, sondern weil sie zu klein waren, um den Aufwand zu rechtfertigen. Dieselbe Schwelle liegt in jedem Unternehmen vor einem Stapel interner Hilfsmittel, die nie gebaut werden.
Ausprobieren lassen sie sich unter www.pad.tools — oder auf unserer Werkzeug-Übersicht.
